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bedeutungsvolle Zitate

Vielleicht reicht es schon, wenn wir jeden Tag zehn Minuten lang üben, uns zu mögen. Vielleicht sollten wir uns weniger vor der Meinung anderer fürchten, und erst einmal dafür sorgen, dass wir uns selbst akzeptieren können, wie wir sind.

 

„Du verlierst dich Maddie.“ Ich nickte. „ Mmh“, sagte ich mit wissendem Lächeln. Ein Lachen kitzelte mir in der Kehle, ein hoffnungsloser Laut. „Es fühlt sich gut an.“ Aufzugeben war so viel leichter als zu kämpfen. Mir kam es wie eine Befreiung vor, endlich loslassen zu dürfen. Ich stürzte in die Tiefe und je weiter ich fiel, desto schwereloser fühlte ich mich. Ein Nebel legte sich um meine Gedanken und hüllte mich in schützende Wärme. Jeder Versuch, meinen Verstand zu benutzen, fühlte sich wie ein eiskalter Windstoß an, als würde man mir meine Bettdecke wegziehen. Wieso sollte ich in der Kälte frieren wenn ich für immer an diesem warmen Ort bleiben konnte?  

 

Wenn man ganz unten auf dem Tiefpunkt ist passiert etwas Seltsames: Man stellt fest, dass man von vorne anfangen kann. Man is endlich frei.

 

Ich beginne zu lernen, dass die wirkliche Welt voller Fallgruben und Tretminen steckt. Ein paar davon habe ich schon in die Luft gesprengt. Man macht Fehler und in der Realität kann man Taten und Worte nicht einfach zurücknehmen. Aber ich habe auch gelernt, dass solche Fehler manchmal mehr Türen öffnen als verschließen.

 

Zum ersten Mal im meinem Leben betrete ich einen Weg, den ich völlig selbst gewählt habe. Zum ersten Mal kämpfe ich für etwas, an das ich glaube. Ich weiß nicht wie meine Zukunft aussehen wird, aber vielleicht liegt genau darin der Sinn des Lebens.

 

Wenn man weiß was man will… wenn man sich nicht länger sagen lässt, wer man sein soll... dann erst besitzt man echtes Selbstbewusstsein. Man fühlt es im Inneren und braucht keine Bestätigung von außen. Jeder Schritt wird einfach, weil man von einer Entschlossenheit getragen wird, die auf andere abstrahlt.

 

Zum ersten Mal glaube ich an etwas. Das Gefühl ist wie eine Kompassnadel die mir zeigt, in welche Richtung ich weitergehen soll. Im Leben ist nur eines unveränderbar, nämlich die Art wie wir auf die Welt kommen. Jeden Schritt danach müssen wir selbst bestimmen. Und welchen Weg wir einschlagen liegt ganz allein bei uns.

 

Ich konnte Stunden damit verbringen, mir die Flusskiesel anzuschauen. Unter Wasser sahen sie immer wundervoll aus, glatt und voller Farben. Ganze Nachmittage habe ich die Schönsten gesammelt. Aber wenn sie getrocknet waren, hatten sie ihren Glanz verloren. Plötzlich sahen sie nur noch blass, staubig und langweilig aus. Damals hat Wasser für mich eine besondere Magie bekommen. Ich sah, dass es die Welt verändern und die einfachsten Dinge schön machen konnte. Ich war überzeugt, Wasser müsste den gleichen Effekt auf Menschen haben. Noch heute fällt es mir schwer, unglücklich zu sein, wenn ich Wasser sehe. Ein Element, das einen simplen Kiesel in einen Edelstein verwandeln kann, muss ziemlich mächtig sein.

 

„Die Natur erinner uns daran, wer wir wirklich sind“, sagte Justin, „und genau davor haben die meisten Angst. Weil sie sich selbst nicht mehr kennen. Ständig wird ihnen gesagt, wer sie sein sollen, und dadurch haben sie nie eine Chance, es für sich allein herauszufinden.“

 

„Aber haben wir überhaupt ein wirkliches Ich? Vielleicht verändern wir und ständig.“

„Vielleicht spielen wie ständig Theater“

„Aber wie sollen wir das herausbekommen“ überlegte ich. „Wenn der Tag zu Ende ist und die Scheinwerfer verlöschen… welche von den Persönlichkeiten, die wir wie Kostüme an- und ausziehen, ist dann noch echt?“

„Ich glaube, das wissen wir selbst nicht mehr“

 

„Ich will dir nur helfen“, murmelte ich. (&hellip

„Ich will aber keine Hilfe!“ Seine Augen brannten. „Soll ich dir sagen, wie ich damit klarkomme? Ich nehme den ganzen Dreck, der in meinem Leben passiert ist, und benutze ihn als Antrieb, um die Welt zu verändern.“ (...)

„Fast alles was ich heutzutage tue, hat mit diesem Augenblick zu tun. Das ist die Art, wie ich mir Problemen umgehe. Jede Tragödie ist eine Warnung und ein Ansporn. Sie erinnern mich daran, das Beste aus meinem Leben zu machen und keine Sekunde zu verschwenden. Wenn sich die Welt höllisch anfühlt, hat man einen Grund, um sie zu ändern. Ich sitze nicht herum und beschwere mich, weil das Schicksaal so mies mit mir umgeht. Ich bade nicht in Selbstmitleid. Ich frage nicht ständig, warum gerade mir so etwas zustößt. Wenn man über das Warum nachgrübelt, macht man sich nur verrückt. Weil es nämlich keine Antwort darauf gibt.“

 

Was ist schon Glück?

Werde ich eines Tages in der Sonne liegen, meine Füße hochlegen und mich im Erfolg baden? Werde ich dann glücklich sein? Oder ist Glück ein flüchtiger Moment, dem wir unser ganzes Leben lang nachjagen, bloß damit es uns immer wieder durch die Finger schlüpft und unerfüllt zurücklässt. Vielleicht ist das Glück nur der Köder, der uns am Laufen hält.

 

Sie bringen mir bei, weniger zu wollen. Weniger Dinge und mehr von Nichts: Luft und Freiheit , Ruhe und Frieden, Weite und Sonnenschein. Aber wie bekommt man Nichts? Wie räumt man sich innerlich leer, um Platz für das zu schaffen, was wichtig ist. Wir Menschen haben nicht gelernt, weniger zu wollen. Wir besitzen bis zum Überfluss. Wie sind die einzigen Geschöpfe, die sich freiwillig mit Eigentum zumüllen, bis sie daran ersticken.

 

„Mit dem Leben weiter zu machen, ist gar nicht so schwierig“, sagte er. “Das Problem liegt darin, das Vergangene wirklich loszulassen.“

 

Ich konnte mich entscheiden, ob ich eher  sehen wollte, was das Leben mir genommen oder was es mir geschenkt hatte. Wenn ich nur auf die Häuser schaute, sah ich Schönheit inmitten der Zerstörung. Ich sah Möglichkeiten, zu wachsen und sich zu erneuern… genau wie bei mir.

 

„Ich bin mir nicht sicher“, gab ich zu. „Aber du scheinst nur zu sehen, was du sehen willst, während ich bei meinen Freunden sein kann wer ich wirklich bin.“

„Ist ihnen klar dass du im Grunde schüchtern und unsicher bist? Hast du ihnen deine Schwächen gezeigt?“

„Diese Schwäche scheine ich bei ihnen nicht zu haben“, sagte ich. „Vielleicht entstehen sie nur, wenn ich mit dir zusammen bin.“

 

Ich finde die Idee ermutigend, dass  man jeden Tag ganz von vorne beginnen kann, wenn man nur die Vergangenheit loslässt. Mir ist klar, dass ich nicht einfach vergessen oder verdrängen darf, was ich erlebt habe. Wenn ich eine bessere Zukunft entwerfen will, muss ich auf der Vergangenheit aufbauen. Beides geht Hand in Hand und lässt sich nicht trennen. Aber die Vergangenheit wir nicht länger ein Anker sein, der mich festhält. Sondern wie eine Landkarte, um meinen Weg zu finden.

 

-Alle Zitate sind aus dem Buch: Maddie - Der Widerstand geht weiter-

~Naomi~

 

28.7.14 21:58
 
Letzte Einträge: Der Anfang, I am me, Depression story


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